Pressespiegel



CDU-Fraktion informiert sich über Fortgang der Dorferneuerung in Kirchhasel (22.05.2009)


Hünfeld. Neue Informationen zum Fortgang der Dorferneuerung in Kirchhasel erwartet sich die Hünfelder CDU-Fraktion von einem Ortstermin in Kirchhasel, zu dem sie neben Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel auch örtliche Vertreter aus Kirchhasel eingeladen hat. Nach Mitteilung von CDU-Fraktionsvorsitzendem Berthold Quell konnte Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel nach intensiven Bemühungen nun die vorzeitige Mittelfreigabe für die Fortführung der Dorferneuerungsvorhaben in Kirchhasel erreichen. Daher erhoffe sich man jetzt eine neue Dynamik bei der Umsetzung der geplanten Maßnahmen in Kirchhasel.
Die CDU-Fraktion habe wenig Verständnis dafür, dass in Kirchhasel im Hinblick auf die bereits seit längerer Zeit abgestimmten Vorhaben wenig oder nichts passiert sei. Dass dies zu Frust und auch zur Verärgerung bei vielen Bürgern von Kirchhasel geführt habe, sei mehr als verständlich. Um so mehr freue man sich jetzt darüber, dass die zahlreichen Initiativen des Bürgermeisters zur Bereitstellung der Fördergelder durch das Land nun zum Erfolg geführt haben.
Im Rahmen des Ortstermins mit dem Bürgermeister und den örtlichen Vertretern am kommenden Montag, 25. Mai, erhoffe man sich insbesondere Informationen zu den Vorhaben, die in diesem und im nächsten Jahr nun endlich umgesetzt werden sollen. Auf der Grundlage des aktuellen Sachstandsberichts des Bürgermeisters wolle sich die CDU-Fraktion nach Mitteilung Quells auch ein Bild von erforderlichen Ergänzungsmaßnahmen durch die Stadt Hünfeld machen, die in den städtischen Haushalten 2010 und 2011 zu veranschlagen wären. Außerdem verspreche man sich von dem Ortstermin in Kirchhasel aktuelle Informationen zum Planungsstand von Dorfplatz mit Dorfteich.
CDU-Fraktionsvorsitzender Berthold Quell weist abschließend darauf hin, dass zu dem Ortstermin alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Kirchhasel eingeladen sind. Treffpunkt ist um 17:00 Uhr am Dorfplatz mit Dorfteich.


CDU will Bestattungswesen in Hünfeld weiterentwickeln (03.04.2009)


Hünfeld. Die Weiterentwicklung des Bestattungswesens und damit der Friedhofssatzung der Stadt Hünfeld soll einer der Arbeitsschwerpunkte der CDU-Fraktion im laufenden Jahr werden. Dies kündigt Fraktionsvorsitzender Berthold Quell in einer Pressemitteilung an. Dazu werde die CDU eine Antragsinitiative in die Stadtverordnetenversammlung einbringen. Wie bei der Gestaltungssatzung erfolgreich praktiziert, habe die CDU-Fraktion eine Arbeitsgruppe in der Fraktion eingesetzt, die sich bereits seit einiger Zeit mit diesen Fragen auseinandersetzt. Der Fraktions-AG gehören die Stadtverordneten Ulla-Britta Becker, Kerstin Rehberg, Franz-Josef Dietz und Berthold Quell sowie Erste Stadträtin Monika Mihm als CDU-Magistratsmitglied an.

Für die CDU sind die Grundwerte christlicher Bestattungskultur von hoher Bedeutung, betont Quell in seiner Pressemitteilung. Dennoch sei es aber auch wichtig, auf gesellschaftliche Veränderungen einzugehen. Dies müsse keinen Widerspruch darstellen. In vielen Gesprächen gerade mit älteren Bürgern werde häufig die Frage gestellt: „Wer wird in den kommenden 25 bis 30 Jahren das Grab pflegen, wenn die Angehörigen nicht mehr in der Region wohnen?“ Außerdem gibt es einen zunehmenden Anteil von Bürgern, die keiner christlichen Kirche, sondern anderen Religionsgemeinschaften angehören. Aus der Sicht von Quell sind anonyme Bestattungsformen in Friedwäldern, die mittlerweile auch in der Region angeboten werden, kein Weg, der für Hünfeld angestrebt werden sollte. Vielmehr sei es nach dem christlichen Selbstverständnis der CDU-Fraktion wichtig, Orte des Trauerns zu erhalten. Dennoch verlange der gesellschaftliche Wandel allerdings die Offenheit, auch andere Grab- und Bestattungsformen zu ermöglichen. Schon jetzt sehe die Friedhofssatzung der Stadt Hünfeld beispielsweise am Neuen Friedhof an der Molzbacher Straße in Hünfeld die Möglichkeit vor, Rasengräber ohne Einfassung und Schmuck der Grabstellen anzulegen. Die Kennzeichnung der Grabstelle sei dort beispielsweise mit kleinen Stelen möglich.

Wie aus den bisherigen Beratungen innerhalb der CDU-Fraktion hervorgeht, sollten allerdings auch neue Bestattungsformen wie der „Friedpark“ ermöglicht werden. Als Standort dafür bietet sich beispielsweise der alte Nüster Friedhof an der Landesstraße an. In solchen Friedparks sei es beispielsweise möglich, Grabstellen mit Bäumen sowie mit Tafeln oder kleinen Stelen vorzusehen, mit denen der Name des verstorbenen gekennzeichnet werde.

In der Diskussion sucht die Hünfelder CDU-Fraktion nach den Worten von Quell auch bewusst den Dialog mit den Hünfelder Kirchen und interessierten Bürgern und den anderen Fraktionen. Ein solches Thema eigne sich nicht für politische Auseinandersetzungen. Deshalb solle ein Höchstmaß an Konsens gesucht werden, kündigt Quell an. „Wir wollen unsere Tradition und unsere christlichen Grundwerte wahren, wir müssen aber auch offen sein für den gesellschaftlichen Wandel, um veränderten Bedürfnissen der Menschen auch in kommenden Jahrzehnten Rechnung tragen zu können“, betont Quell In zahlreichen Publikationen hätten einschlägige Fachzeitschriften oder auch der Verein zur Förderung Deutscher Friedhofskultur sowie die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal eine breite Diskussion in Gang gesetzt. Auch in Hünfeld müsse man auf diese Fragen Antworten geben, da der Bedarf offenbar vorhanden sei. Keinesfalls, so die Absicht der CDU-Fraktion, sollen Hünfelder Bürger für ihre letzte Ruhe auf alternative Angebote in anderen Städten und Gemeinden angewiesen sein. Sie sollen ihre letzte Ruhe in ihrer Heimatstadt finden können, auch wenn sie andere Bestattungsformen aus den verschiedensten persönlichen Gründen bevorzugten, so Quell abschließend.


CDU-Fraktion für Angleichung der Wasserhärte in Hünfeld (17.03.2009)




Hünfeld. Die Hünfelder CDU-Fraktion spricht sich für eine Angleichung der Wasserhärtebereiche im Wasserversorgungsnetz in Hünfeld aus. Wie CDU-Fraktionsvorsitzender Berthold Quell in einer Presseerklärung mitteilt, wird seine Fraktion dieses Anliegen zum Gegenstand einer Antragsinitiative in der nächsten Sitzung der Hünfelder Stadtverordnetenversammlung machen.

Zwar werde in ganz Hünfeld einschließlich aller Stadtteile hygienisch einwandfreies Trinkwasser in ausgezeichneter Qualität geliefert, allerdings wichen die Härtebereiche der einzelnen Versorgungsgebiete erheblich voneinander ab. Während in Dammersbach von dem Dammersbacher Tiefbrunnen sehr weiches Wasser zur Verfügung gestellt werde, liefere der Tiefbrunnen in Großenbach, aus dem die Stadtteile Roßbach, Kirchhasel mit Neuwirtshaus und Malges versorgt würden sowie die alte Quelle in Mackenzell, aus der die östlichen Teile Mackenzells beliefert würden, hartes Wasser. Dies führe dazu, dass Waschmittel höher dosiert werden müssten und Kalkablagerungen in Elektrogeräten wie Waschmaschinen und Wasserkochern entstünden. Weiches Wasser, wie es in Dammersbach geliefert werde, habe die Eigenschaft,
insbesondere bei Gussrohren chemisch zu reagieren und Eisen zu lösen, was langfristig zu Korrosionsschäden führen könne.
Die Antragsinitiative der CDU-Fraktion ziele deshalb darauf ab, die Wasserversorgung in diesen Stadtteilen auf einem mittleren Wasserhärteniveau anzugleichen. Deshalb sollen die Stadtwerke Hünfeld über den Magistrat als Gesellschafterversammlung aufgefordert werden, technische Lösungen vorzuschlagen, um durch Enthärtungsanlagen an der Quelle in Mackenzell und dem Tiefbrunnen in Großenbach sowie durch eine entsprechende Aufhärtungsanlage in Dammersbach die Wasserhärte auf eine mittlere Wasserhärte anzugleichen, wie sie heute bereits die Tiefbrunnenanlage Praforst liefere.

Die CDU-Fraktion erkenne ausdrücklich an, dass durch die Investitionen in den zurückliegenden Jahrzehnten eine sehr sichere und qualitativ hochwertige Wasserversorgung in Hünfeld aufgebaut worden sei, die angesichts der Qualität der Tiefbrunnen auf eine hygienische Vorbehandlung des Wassers beispielsweise durch die Zugabe von Chlor verzichten könne, so Quell. Lediglich bei der Inbetriebnahme von neuen Trinkwasseranlagen müsse kurzzeitig Chlor zur Entkeimung eingesetzt werden. Insgesamt empfänden es die Wasserkunden jedoch als großen Vorteil, wenn ihnen Wasser mit mittlerer Härte flächendeckend geliefert werde, wie dies heute bereits bei den Haushalten der Fall sei, die aus der Praforst ihr Wasser erhielten. Nach Informationen der CDU-Fraktion müssten sich die Wasserkunden allerdings auch darüber im Klaren sein, dass diese Verbesserungen nicht ganz zum Nulltarif zu haben sein werden. Allerdings dürften die jährlichen Zusatzkosten nach Auffassung der CDU-Fraktion nicht mehr als fünf Prozent des gegenwärtigen Wasserpreises ausmachen.


„Sportland Hessen“ - Mittel für Sporthallenanbau in Aussicht gestellt
Dr. Arnold (CDU) will sich auch für Landesmittel für Hünfelder Bahnhof
einsetzen (14.01.09)


Hünfeld. Finanzstaatssekretär Dr. Walter Arnold (CDU) wird sich für die Förderung des beabsich-tigten Anbaus des Hünfelder Sportvereins an der Kreissporthalle in Hünfeld durch Landesmittel aus dem Förderprogramm „Sportland Hessen“ einsetzen und geht davon aus, dass dieses Vor-haben gute Chancen hat, in das Förderprogramm des Innenministeriums aufgenommen zu wer-den. Sehr zuversichtlich ist er auch in Bezug auf die Sanierungs- und Erneuerungsmaßnahmen an den Tennisplätzen in Michelsrombach. Dies ist das Ergebnis eines Gesprächs zwischen dem Hünfelder Fraktionsvorsitzenden Berthold Quell und dem Finanzstaatssekretär, der zugleich Wahlkreiskandidat  für die CDU in der Region ist.

Wie Quell in einer Presseerklärung mitteilt, soll das Förderprogramm „Sportland Hessen“, mit dem bereits zahlreiche Maßnahmen in Hünfeld verwirklicht werden konnten, fortgeführt werden. Aus Mitteln dieses Förderprogramms wurden unter anderem die Sanierung und der Anbau an das Sportlerheim in Roßbach, die Hallensanierung des Reit- und Fahrvereins in Hünfeld, die Er-neuerung des Sportgeländes in Rückers sowie die Vorplatzgestaltung mit einem Wetterschutz-dach am Sportlerheim in Dammersbach gefördert. Ohne Landeshilfen wären diese Vorhaben nach Auffassung von Quell sicherlich nicht realisierbar gewesen. Gleiches gelte natürlich auch für den geplanten Anbau von Sozial- und Funktionsräumen durch den Hünfelder Sportverein an der Kreissporthalle, der vor allem für die aktiven Handballer des HSV unverzichtbar sei, aber si-cherlich auch durch die anderen Sportlern mit genutzt werden könne.

Wie Quell weiter mitteilt, war auch die Sanierung des Hünfelder Bahnhofs und des Bahnhofsum-felds sowie der Bau der Unterführung und der behindertengerechten Bahnsteiganlagen Gegens-tand des Gesprächs , Maßnahmen, die der Stadt Hünfeld in den kommenden beiden Jahren ei-nen großen Kraftakt abverlangen würden. Auch hier sei die Stadt auf Landesmittel angewiesen. Dabei gehe es vor allem um Verstärkungsmittel aus dem Programm Stadtumbau West sowie um Komplementärmittel aus dem Nachfolgeprogramm nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungs-gesetz. Dr. Arnold sieht das Land in diesen Fragen in besonderer Weise in der Pflicht, da die Un-terstützung des Landes für diese Vorhaben auch in dem Vertrag zur Ansiedlung der Justizvoll-zugsanstalt zwischen der Stadt und dem Land verankert sei. Das Land habe bisher alle gegebe-nen Zusagen aus diesem Vertrag zu 100 Prozent eingehalten und werde sicherlich auch bei die-ser Frage der Stadt seine Unterstützung nicht versagen, betonte der Finanzstaatssekretär in dem Gespräch.

Ein weiteres Anliegen, bei dem Stadt Hünfeld und Landkreis Fulda als Träger des Zweckverbands Hallenbad und Jugendzentrum auf Landeshilfe angewiesen sind, ist die laufende Sanierung des Hünfelder Hallenbades. Nach seinen bisherigen Gesprächen  habe Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel mitgenommen, dass das Land dafür finanzielle Hilfestellungen geben wolle. Er rechne daher damit, dass der Zweckverband Hallenbad und Jugendzentrum Hünfeld eine baldige positive Entscheidung des Landes erhalten werde, erklärte Quell abschließend. Hünfeld und die CDU könnten einmal mehr auf die wirkungsvolle Unterstützung Dr. Arnolds vertrauen.



Chancen für Tartanbahn am Schulsportplatz


Hünfeld. Die Hünfelder CDU-Fraktion setzt sich nach den Worten ihres stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Stefan Schwenk für eine Erweiterung des Kreisporthallenangebots in der Jahnstraße ein. Die Chance dazu biete nun das Konjunkturprogramm zum Ausbau der Schulen und Universitäten in Hessen, das Ministerpräsident Roland Koch angekündigt hat.

Bereits seit einigen Jahren bestehe das berechtigte Anliegen der Schulen im Hünfelder Schulzentrum, die immerhin von mehr als zweieinhalbtausend Schülern täglich besucht würden, das Hallenangebot zu erweitern. Das neue Investitionsprogramm der Landesregierung, das Zuschüsse von rund 80 Prozent für solche Investitionen vorsehe, biete nun eine gute Chance, dieses Vorhaben zeitnah realisieren zu können. Deshalb habe die CDU-Fraktion Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel gebeten, diesen Wunsch an den Landkreis Fulda heranzutragen. Dr. Fennel habe bereits in einem ersten Gespräch mit dem Landrat diese Frage erörtert. Vor allem im Hinblick auf die zunehmende Nachmittagsbetreuung und den höheren Stellenwert, den der Sport im schulischen Leben erhalte, komme es gegenwärtig immer wieder zu Engpässen bei der Hallennutzung. Sicherlich würde eine solche Investition auch die Rahmenbedingungen für den Vereinssport weiter verbessern.
Ein weiteres Vorhaben, das mit hoher Priorität auf der Wunschliste der Hünfelder Schulen stehe, sei der Umbau der Laufbahn am Schulsportplatz oberhalb der Jahnschule in eine Tartanbahn. Die dortige Rotgrantbahn habe sich nicht bewährt und erfordere hohen Unterhaltungsaufwand. Zudem könnten auf den Laufbahnen im Vergleich zu modernen Kunststoffanlagen keine guten sportlichen Ergebnisse erzielt werden. Bei schlechter Witterung sei sie zeitweise nicht nutzbar. Das Investitionsprogramm des Landes biete nun die Chance, auch dieses Vorhaben in Angriff zu nehmen, kündigt die CDU-Fraktion an.

Ein weiteres Projekt, das auf der Wunschliste der Hünfelder CDU stehe, ist der Anbau von Sozialräumen des Hünfelder Sportvereins an die Kreissporthalle. Finanzierungschancen sieht Schwenk bei diesem Vorhaben vor allem im Rahmen der durch die Hessische Landesregierung angekündigten Fortsetzung des Förderprogramms „Sportland Hessen“. Indirekt würden von dieser Vereinsmaßnahme auch die Schulen profitieren können, da Nutzungen der vorhandenen Räumlichkeiten damit entzerrt würden.

Bereits im ersten Förderzeitraum dieses Sonderprogramms „Sportland Hessen“ zum Sportstättenbau habe Hünfeld sehr profitiert. Als Beispiele nennt Schwenk die grundhafte Erneuerung des Sportlerheims in Roßbach, den Einbau einer automatischen Bewässerungsanlage für den Rasenplatz im Stadion Rhönkampfbahn, die Neugestaltung des Sportgeländes in Rückers sowie ein Anbau an das Sportlerheim in Dammersbach und Sanierungsmaßnahmen an der Reithalle im Haselgrund. Die hohe Zahl an Projekten mache deutlich, dass dieses Programm dringend gebraucht worden sei und die Rahmenbedingungen für die örtlichen Vereine deutlich verbessert habe. Solche Programme seien auch eine wirksame Anreizförderung für Investitionen.


Hünfelder CDU-Fraktion besuchte Dammersbach (02.09.2008)

Hünfeld. Von der positiven Entwicklung Dammersbachs konnten sich Mitglieder der Hünfelder CDU-Stadtverordnetenfraktion während eines Rundgangs durch den Ort in Begleitung von Ortsvorsteherin Martina Sauerbier und weiteren Mitgliedern des Ortsbeirats überzeugen.
Erster Besichtigungspunkt war der Friedhof, wo die Ortsbeiratsmitglieder die CDU-Stadtverordneten über Sanierungsmaßnahmen unter anderem im Bereich des Daches sowie des Glockenturmes der Einsegnungshalle als auch des Kriegerdenkmals informierten. Ein Mittelweg sowie Anpflanzungen im Bereich des ebenfalls sanierten Kreuzes sind geplant. Neu ist auch die Ausweisung eines Urnengrabfeldes.
Die Bedarfshaltefläche am Friedhof, darin war man sich einig, sollte in absehbarer Zeit eine Verbesserung der Wasserführung erfahren. Bei jedem stärkeren Regen würde hier Oberflächenmaterial abgeschwemmt, sodass immer wieder Unterhaltungsmaßnahmen erforderlich würden.
Als ausgezeichnetes Zeugnis bürgerschaftlichen Engagements werteten die CDU-Vertreter die grundhafte Erneuerung der sog. „Zinkegasse“, eines historischen Fußverbindungsweges zwischen der Allmuser Straße und der Straße „Am Ölberg“, der in Eigenleistung durch den Ortsbeirat und Dammersbacher Bürger saniert wurde.
Auch die Besichtigung der Dammersbacher Kirche und ihres gepflegten Umfeldes hinterließ bei den CDU-Vertretern einen nachhaltigen Eindruck. Ortsbeiratsmitglied Alfred Gensler, zugleich stell. Vorsitzender des Verwaltungsrates, informierte über die Geschichte der Kirche und die vorgenommenen Renovierungsmaßnahmen.
In der Steinhauser Straße erläuterte Ortsvorsteherin Martina Sauerbier die besondere Verkehrsproblematik, die durch die Abfahrt von täglich 19 Bussen in Richtung Hünfeld entstanden ist. Damit seien zum einen erhebliche Verkehrsgefährdungen insbesondere für Fußgänger in diesem engen Straßenstück verbunden. Gleichzeitig würden die Busse auch Schäden im Bürgersteig- und Bankettebereich verursachen. Diese Thematik, zu der die CDU-Fraktion bereits eine Anfrage in der Stadtverordnetenversammlung eingebracht hat, sollte möglichst bald einer Klärung zugeführt werden, betonte Fraktionsvorsitzender Berthold Quell zum Abschluss des Rundgangs.



Beim Verkauf von Grundstücken vorn


Hünfeld. Hünfeld liegt trotz des Nachlassens der Baukonjunktur beim Verkauf von Baugrundstücken für den Wohnungsbau weiterhin vorn im Landkreis Fulda. Nach Auffassung der CDU-Fraktion in Hünfeld hat dazu auch die familienfreundliche Eigenheimförderung beigetragen, die bereits im dritten Jahr durch die Stadt Hünfeld gewährt wird. Wie Fraktionsvorsitzender Berthold Quell in einer Presseerklärung mitteilt, hat Hünfeld mit insgesamt 110 verkauften Baugrundstücken und Wohnungen im vergangenen Jahr seine Spitzenposition gegenüber den anderen Kommunen im Kreis sogar noch ausbauen können.

Zwar wurde auch in Hünfeld der Rückgang der Baukonjunktur spürbar, die Zahl der Verkaufsfälle reduzierte sich von 160 auf 110, in anderen Kommunen sank die Zahl dagegen deutlich unter 100 auf 40 bis 80.

Durch diese Zahlen sieht sich die CDU-Fraktion in ihrer Initiative zur familienfreundlichen Eigenheimförderung bestätigt. Neben dem attraktiven Umfeld, den hervorragenden Arbeitsmarktdaten und der guten Infrastruktur trage sie sicherlich maßgebend dazu bei, dass sich insbesondere junge Familien für den Wohnstandort Hünfeld entschieden. Damit helfe Hünfeld jungen Familien sich den Traum eines Eigenheims verwirklichen zu können. Familien erhalten seit drei Jahren in Hünfeld durch diese Förderung einen Grundbetrag von 2 000 Euro und je weiterem Kind bis zum 18. Lebensjahr 1 000 Euro, wenn sie sich für ein kommunales Baugrundstück entscheiden. Damit werde zumindest zu einem Teil der Wegfall der Eigenheimzulage kompensiert.

Die Förderung habe somit auch dazu beigetragen, dass der Rückgang der Baukonjunktur in Hünfeld nicht so drastisch ausgefallen sei wie an anderen Standorten. Dies helfe mittelständischen heimischen Betrieben und trage zur Beschäftigungssicherung bei.

Quell fordert angesichts dieser Zahlen insbesondere die SPD in Hünfeld auf, ihre Vorbehalte gegen die Eigenheimförderung aufzugeben. Der Erfolg habe der CDU-Fraktion letztlich Recht gegeben.